Gebrauchshundesport ist mehr als ein Hobby: er ist ein Dienst an der Gesellschaft.
Um weiterhin unseren Sport ausüben zu können, damit es auch in Zukunft noch einsatzfähige Gebrauchshunde gibt, müssen wir unsere Interessen gut vertreten. Die Organisationen und Verbände weltweit müssen zusammen stehen. Der Sport und die Behörden wollen wieder zusammen wachsen.
Um zu zeigen, wie viele Menschen hinter den Gebrauchshunden, der sinnvollen und ernsthaften Zuchtselektion und einem Hundesport stehen, der den Hunden noch etwas abfordert, brauchen wir Deine Stimme! Je mehr wir sind, desto eher werden wir gehört! Unterschreibt für die Sache!
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Wer heute nach einem Gebrauchshund sucht, stößt schnell auf bekannte Namen.
Bekannte Zwinger. Bekannte Ausbilder. Bekannte Hunde mit beeindruckenden Titeln.
Und natürlich: Leistung ist wichtig.
Aber manchmal entsteht dabei eine interessante Verschiebung. Der Fokus liegt stark auf Namen, Erfolgen und Außenwirkung.
Das betrifft nicht nur Welpenkäufer. Auch bei Zuchtentscheidungen zeigt sich dieser Fokus immer wieder.
Doch diese Entscheidungen sollten eigentlich eine andere zentrale Frage beantworten: Welche Verpaarung ergänzt sich genetisch, gesundheitlich und im Wesen wirklich sinnvoll?
In der Praxis spielen jedoch oft auch ganz andere Dinge eine Rolle.
Der bekannte Name. Der aktuelle sportliche Erfolg. Die Decktaxe. Oder ganz pragmatisch: die Entfernung zum Rüden. Und manchmal auch die Überlegung, welche Namen sich später besser verkaufen lassen.
Alles Faktoren, die nachvollziehbar sind, aber nicht unbedingt etwas darüber aussagen, ob zwei Hunde wirklich zusammenpassen.
In vielen Stammbäumen tauchen immer wieder die gleichen Rüden auf. Erfolgreich, bekannt, viel eingesetzt.
Dadurch konzentrieren sich bestimmte genetische Einflüsse immer stärker in der Population, mit allen Chancen, aber auch mit Risiken für die genetische Vielfalt. Dieses Phänomen ist in der Zucht als Popular Sire Effect bekannt.
Und genau hier beginnt eigentlich der Unterschied zwischen einer kurzfristigen Verpaarung und langfristiger Zuchtplanung.
Ein Deckakt produziert Welpen. Zucht bedeutet, Generationen mitzudenken.
Vielleicht wäre es manchmal sinnvoll, weniger danach zu fragen, wer den Hund gezüchtet oder ausgebildet hat. Sondern mehr danach, wie die Hunde tatsächlich sind.
Vielleicht lohnt es sich deshalb, eine unbequeme Frage zu stellen:
Die Frage ist, züchte ich um zu verbessern oder für Fame und Geld.
Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Danke für den Text. Was leider in der HZ vom DSH begann, findet leider immer mehr Anwendung in der LZ. Und irgendwann stellt man fest, dass der Genpol geschrumpft ist, die „Freunde“ weg sind und hohe Prüfungspunkte nicht immer zuchttauglich sind. Da ist ganz dringend ein rasches Umdenken notwendig
Deshalb müssen sich Züchter weiterbilden und emanzipieren. Aber: Große Züchternamen stehen nicht umsonst da. Da sind Zuchterfolge vorzuweisen. Ja, die Suche nach den „hidden champions“ lohnt sich. Aber viele sehen nicht, dass Erfolg immer mit Lernen, Rückschlägen, harter Arbeit verbunden ist. Erfolge fallen nicht vom Himmel. Zucht ist ein Gemeinschaftsprojekt und es sollte immer gelten - Ehre, wem Ehre gebührt. Wer in den Augen einiger „zuviel“ Erfolg hat, wird schnell kritisch beäugt. Aber ist das wirklich immer gerechtfertigt? Schaut euch eure Stammbäume mal genauer an, vor allem weiter hinten, und respektiert lernt zu schätzen, was andere für euch aufgebaut haben.
🇩🇪 Ein besonderer Moment für K9andSports. Wir sind sehr stolz, dass die Fachzeitschrift Polizei, Verkehr und Technik unserer Veranstaltung Ennepetal 2.0 – Unser Gebrauchshund HEUTE 2026 eine ganze Seite gewidmet hat. Dass ein solches Format in einem etablierten Fachmedium aufgegriffen wird, zeigt, welche Bedeutung dieses Treffen inzwischen für die Diensthund- und Gebrauchshundeszene hat. Am 10. Januar 2026 kamen in Ennepetal Diensthundeführer, Züchter, Vertreter von Rassezuchtvereinen und Hundesportler zusammen, um sich über die Zukunft des Gebrauchshundes auszutauschen. Fachvorträge von Prof. Julia Metzger, Hans Ebbers, Jens Frank und Esther Schalke sorgten für intensiven Austausch und neue Perspektiven rund um Zucht, Ausbildung und Einsatz von Diensthunden. Für uns war Ennepetal 2.0 ein voller Erfolg – und es freut uns besonders, dass diese Veranstaltung nun auch in einem so renommierten Fachmagazin ihren Platz gefunden hat.
🇺🇸 A proud moment for K9andSports. We are very proud that the professional magazine Polizei, Verkehr und Technik dedicated an entire page to our event Ennepetal 2.0 – Our Working Dog TODAY 2026. Seeing this event featured in such an established publication highlights the growing importance of this gathering for the working-dog community. On January 10th, 2026, service dog handlers, breeders, representatives of breed associations and dog sport professionals met in Ennepetal to exchange ideas about the future of the working dog. Expert presentations by Prof. Julia Metzger, Hans Ebbers, Jens Frank and Esther Schalke sparked valuable discussions on breeding, training and operational use of service dogs. For us, Ennepetal 2.0 was a great success – and it means a lot to see the significance of this event recognized in such a respected professional magazine. #k9andsports#ennepetal2.0 #WorkingTogether#police... Mehr sehenWeniger sehen
🇩🇪K9andSports: Für die Zukunft des Gebrauchshundesports. Menschen aus Hundesport, Diensthundewesen, Ausbildung und Wissenschaft bringen Ideen zusammen und setzen sie um – durch Fortbildungen, Zusammenarbeit mit Behörden und Politik, wissenschaftlichen Austausch und neue Wege im Training. Ein wichtiger Teil davon ist unsere Jugendförderung: Unsere Botschafter organisieren gemeinsam mit Ausbildern und Vereinen kostenfreie Seminarplätze für junge Hundeführer, unsere Youngstars. Bei diesem Seminar wurden 10 Plätze für Youngstars vergeben. Vielen Dank an SV OG Flensburg, die das möglich gemacht haben. Und das ist erst der Anfang: ✨ Ein neues Konzept zur Jugend- und Nachwuchsförderung wird in Kürze vorgestellt. Diese jungen Teilnehmer zeigen, warum sich dieses Engagement lohnt. 1️⃣ Henry Rau (17) Warum ist es wichtig, dass Jugendliche solche Seminare besuchen können? “Ich finde die Jugendförderung extrem wichtig, damit junge Leute beim Hundesport bleiben und gleich moderne Ausbildungsmethoden lernen, anstatt sich allein durchzukämpfen.”
2️⃣ Katharina Wurst (19) Was nimmst du aus diesem Seminar für die Zukunft mit? „Ich habe gelernt wie Connie und Peter Scherk ihre Hunde ausbilden. Selber für mich habe ich mitgenommen, dass man dem Hund alles ankündigen kann, was als Nächstes kommt, sei es nur mit einer Kopfbewegung. Außerdem könnte ich mir eine andere Art der Ausbildung beim Fußlaufen anschauen.“
3️⃣ Theo Jung (15) Was ist dein Ziel im Hundesport? „Mein Ziel ist es, Karlo, der jetzt 8 Monate alt ist, bis zur IGP3 auszubilden. Er ist mein erster, eigener Hund. Zudem möchte ich mich auch als Nachwuchshelfer weiter fortbilden.“ 4️⃣ Julian Rohde (17) Was hat dir am meisten Spaß gemacht? „Mir persönlich hat alles am meisten Spaß gemacht, da alle sehr nett waren und man mit allen gut sprechen konnte und auch über alle Sachen. Gerade auch das man neue Kontakte knüpfen konnte.“
🇩🇪 🐕🦺🚔 Mehr als nur ein Job – eine Berufung. Bei der Polizei gibt es unzählige spannende Einsatzfelder: von Social Media und moderner Technik über Ermittlungsarbeit, Cybercrime, Verkehrseinheiten und Spezialeinheiten bis hin zu einer ganz besonderen Aufgabe – der Arbeit mit Diensthunden. Für alle, die Hunde lieben und echtes Teamwork schätzen, kann der Weg zum Hundeführer eine außergewöhnliche berufliche Perspektive sein. Gemeinsam mit deinem Hund wirst du Teil eines starken Teams, übernimmst Verantwortung und leistest einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes. Vielleicht ist genau das dein Weg. Informiere dich – und entdecke, was möglich ist. Danke für dieses beeindruckende Video. 🙌
🇺🇸 🐕🦺🚔 More than a job – a mission. The police offer a wide range of career paths: from social media and advanced technology to investigations, cybercrime units, traffic divisions and special task forces. And there is another extraordinary field for those who truly love working with dogs: becoming a professional K9 handler. Together with your dog, you become part of a highly trained team, taking responsibility and contributing directly to the safety of your country. Trust, partnership and purpose – all in one role. Maybe this could be your path. Find out more and discover what’s possible. Thank you for this great video. 👏 ... Mehr sehenWeniger sehen
🇺🇸 When Belgian Shepherds do what they were truly bred for. At the IHT-2 (International Herding Trial Class 2) of the FMBB World Championship, Belgian Shepherds demonstrate their natural talent: instinct, precision, control and a remarkable partnership with their handler. Reading the flock, guiding the sheep calmly and responding to the smallest cues – this is where the breed’s original purpose becomes visible. Watching these dogs work is something truly special: focused, intelligent and completely in sync with their handler. Congratulations to Sven Schneider – outstanding performance. Great work, you two!
🇩🇪 Wenn Belgische Schäferhunde das tun, wofür sie ursprünglich gezüchtet wurden. Beim IHT-2 (International Herding Trial Klasse 2) der FMBB World Championship zeigen Belgische Schäferhunde ihre beeindruckenden natürlichen Fähigkeiten: Instinkt, Präzision, Kontrolle und perfekte Zusammenarbeit mit ihrem Hundeführer. Der Hund liest die Herde, bewegt sie ruhig und kontrolliert und reagiert auf feinste Signale. Genau hier zeigt sich die ursprüngliche Bestimmung dieser außergewöhnlichen Rasse – intelligente, selbstständige Arbeit im perfekten Team mit dem Menschen. Besonders faszinierend ist es, diese Hunde in ihrer ursprünglichen Aufgabe zu sehen: konzentriert, fokussiert und voller Arbeitsfreude. Herzlichen Glückwunsch an Sven Schneider – großartige Leistung! Mega Arbeit, ihr beiden! ... Mehr sehenWeniger sehen
🇺🇸When it comes to the working dog, people usually talk about what he can be used for. Much less often about how he lives.
Work happens at times. Life happens every day.
Of course there are dogs that combine high performance capability and stable everyday suitability. Exactly these dogs show what is possible.
But there are also developments that need to be viewed critically. In some performance-oriented breeding programs, the motto seems to be: more drive, more intensity, more reaction is automatically better.
What sometimes gets neglected is the other side of the same coin: capacity for regulation.
A working dog must not only be able to ramp up. He must just as reliably be able to ramp down. He must be able to wait, to endure, to differentiate. Not only within a pattern, but outside of it.
Not every dog from performance-oriented breeding will become a sport or service dog. And not every one of these dogs is automatically suited for every everyday living environment.
This creates a reality that people are reluctant to talk about: Dogs with a lot of potential and intensity – but without a suitable framework. If intensity is bred for without simultaneously considering appropriate keeping conditions, a gap arises between potential and reality. It becomes visible not only on the training field – but also in everyday life: overload, conflict, change of owner.
This is not a blanket accusation. Nor a call for “less performance.”
It is the question of balance.
A dog that knows only full throttle is not a high-performance dog. He is a one-sidedly selected dog.
A working dog is not bred only for minutes on the field. He is bred for years in life.
If everyday life makes up the largest part of that life, self-regulation should carry the same weight in breeding as willingness to perform.
Is the most stable dog really being selected – or the most spectacular one? How do you see it? What experiences have you had so far? ... Mehr sehenWeniger sehen
🇩🇪Beim Thema Gebrauchshund wird meist darüber gesprochen, wofür er eingesetzt werden kann.
Viel seltener darüber, wie er lebt.
Gearbeitet wird zeitweise.
Gelebt wird jeden Tag.
Natürlich gibt es Hunde, die hohe Leistungsfähigkeit und stabile Alltagstauglichkeit vereinen. Genau diese Hunde zeigen, was möglich ist.
Aber es gibt auch Entwicklungen, die man kritisch betrachten muss.
In manchen leistungsorientierten Zuchten scheint das Motto zu gelten: mehr Trieb, mehr Intensität, mehr Reaktion ist automatisch besser.
Was dabei manchmal zu kurz kommt, ist die andere Seite derselben Medaille:
Regulationsfähigkeit.
Ein Gebrauchshund muss nicht nur hochfahren können.
Er muss ebenso zuverlässig herunterfahren können.
Er muss warten können, aushalten können, differenzieren können.
Nicht nur im Schema, sondern außerhalb davon.
Nicht jeder Hund aus leistungsorientierter Zucht wird Sport- oder Diensthund.
Und nicht jeder dieser Hunde ist automatisch für jedes alltägliche Lebensumfeld geeignet.
So entsteht eine Realität, über die ungern gesprochen wird:
Hunde mit viel Anlage und Intensität – aber ohne passenden Rahmen.
Wird Intensität vermehrt, ohne passende Haltung mitzudenken, entsteht eine Lücke zwischen Potenzial und Realität.
Sichtbar wird sie nicht nur auf dem Hundeplatz – sondern auch im Alltag:
Überforderung, Konflikte, Halterwechsel.
Das ist kein pauschaler Vorwurf.
Und auch kein Ruf nach „weniger Leistung“.
Es ist die Frage nach Balance.
Ein Hund, der ausschließlich Vollgas kennt, ist kein leistungsstarker Hund.
Er ist ein einseitig selektierter Hund.
Ein Gebrauchshund wird nicht nur für Minuten auf dem Platz gezüchtet.
Er wird für Jahre im Leben gezüchtet.
Wenn Alltag den größten Teil dieses Lebens ausmacht, sollte Selbstregulation denselben Stellenwert in der Zucht haben wie Leistungsbereitschaft.
Wird wirklich der stabilste Hund selektiert oder der spektakulärste?
Wie seht ihr das?
Welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht?
Das beschäftigt und jeden Tag. 👏 Wichtig darüber zu reden und daraus zu lernen.
Hauptproblem ist der nicht naturgemäße Umgang , Hundeverständnis fehlt nur, wie Hunde kommunizieren u Leben im Rudel
Auch durch körperliche Training u Dressur nur geistig aufgedreht
Weil der Mensch süchtig ist auf Erfolg oder Beschäftigung
Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit über viele Kanäle wollen wir Aufklärungsarbeit leisten und Bewusstsein schaffen für den großen Nutzen der Gebrauchshunde für die Allgemeinheit.
Wer heute nach einem Gebrauchshund sucht, stößt schnell auf bekannte Namen.
Bekannte Zwinger.
Bekannte Ausbilder.
Bekannte Hunde mit beeindruckenden Titeln.
Und natürlich: Leistung ist wichtig.
Aber manchmal entsteht dabei eine interessante Verschiebung.
Der Fokus liegt stark auf Namen, Erfolgen und Außenwirkung.
Das betrifft nicht nur Welpenkäufer.
Auch bei Zuchtentscheidungen zeigt sich dieser Fokus immer wieder.
Doch diese Entscheidungen sollten eigentlich eine andere zentrale Frage beantworten:
Welche Verpaarung ergänzt sich genetisch, gesundheitlich und im Wesen wirklich sinnvoll?
In der Praxis spielen jedoch oft auch ganz andere Dinge eine Rolle.
Der bekannte Name.
Der aktuelle sportliche Erfolg.
Die Decktaxe.
Oder ganz pragmatisch: die Entfernung zum Rüden.
Und manchmal auch die Überlegung, welche Namen sich später besser verkaufen lassen.
Alles Faktoren, die nachvollziehbar sind, aber nicht unbedingt etwas darüber aussagen, ob zwei Hunde wirklich zusammenpassen.
In vielen Stammbäumen tauchen immer wieder die gleichen Rüden auf.
Erfolgreich, bekannt, viel eingesetzt.
Dadurch konzentrieren sich bestimmte genetische Einflüsse immer stärker in der Population, mit allen Chancen, aber auch mit Risiken für die genetische Vielfalt. Dieses Phänomen ist in der Zucht als Popular Sire Effect bekannt.
Und genau hier beginnt eigentlich der Unterschied zwischen einer kurzfristigen Verpaarung und langfristiger Zuchtplanung.
Ein Deckakt produziert Welpen.
Zucht bedeutet, Generationen mitzudenken.
Vielleicht wäre es manchmal sinnvoll, weniger danach zu fragen, wer den Hund gezüchtet oder ausgebildet hat.
Sondern mehr danach, wie die Hunde tatsächlich sind.
Vielleicht lohnt es sich deshalb, eine unbequeme Frage zu stellen:
Wählen wir Deckrüden, weil sie wirklich zur Hündin passen oder weil ihr Name gerade überall steht?
#k9andsports #zucht #mitmachen #trends ... Mehr sehenWeniger sehen
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Die Frage ist, züchte ich um zu verbessern oder für Fame und Geld. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Danke für den Text. Was leider in der HZ vom DSH begann, findet leider immer mehr Anwendung in der LZ. Und irgendwann stellt man fest, dass der Genpol geschrumpft ist, die „Freunde“ weg sind und hohe Prüfungspunkte nicht immer zuchttauglich sind. Da ist ganz dringend ein rasches Umdenken notwendig
Deshalb müssen sich Züchter weiterbilden und emanzipieren. Aber: Große Züchternamen stehen nicht umsonst da. Da sind Zuchterfolge vorzuweisen. Ja, die Suche nach den „hidden champions“ lohnt sich. Aber viele sehen nicht, dass Erfolg immer mit Lernen, Rückschlägen, harter Arbeit verbunden ist. Erfolge fallen nicht vom Himmel. Zucht ist ein Gemeinschaftsprojekt und es sollte immer gelten - Ehre, wem Ehre gebührt. Wer in den Augen einiger „zuviel“ Erfolg hat, wird schnell kritisch beäugt. Aber ist das wirklich immer gerechtfertigt? Schaut euch eure Stammbäume mal genauer an, vor allem weiter hinten, und respektiert lernt zu schätzen, was andere für euch aufgebaut haben.
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🇩🇪 Ein besonderer Moment für K9andSports.
Wir sind sehr stolz, dass die Fachzeitschrift Polizei, Verkehr und Technik unserer Veranstaltung Ennepetal 2.0 – Unser Gebrauchshund HEUTE 2026 eine ganze Seite gewidmet hat. Dass ein solches Format in einem etablierten Fachmedium aufgegriffen wird, zeigt, welche Bedeutung dieses Treffen inzwischen für die Diensthund- und Gebrauchshundeszene hat.
Am 10. Januar 2026 kamen in Ennepetal Diensthundeführer, Züchter, Vertreter von Rassezuchtvereinen und Hundesportler zusammen, um sich über die Zukunft des Gebrauchshundes auszutauschen. Fachvorträge von Prof. Julia Metzger, Hans Ebbers, Jens Frank und Esther Schalke sorgten für intensiven Austausch und neue Perspektiven rund um Zucht, Ausbildung und Einsatz von Diensthunden.
Für uns war Ennepetal 2.0 ein voller Erfolg – und es freut uns besonders, dass diese Veranstaltung nun auch in einem so renommierten Fachmagazin ihren Platz gefunden hat.
🇺🇸 A proud moment for K9andSports.
We are very proud that the professional magazine Polizei, Verkehr und Technik dedicated an entire page to our event Ennepetal 2.0 – Our Working Dog TODAY 2026. Seeing this event featured in such an established publication highlights the growing importance of this gathering for the working-dog community.
On January 10th, 2026, service dog handlers, breeders, representatives of breed associations and dog sport professionals met in Ennepetal to exchange ideas about the future of the working dog. Expert presentations by Prof. Julia Metzger, Hans Ebbers, Jens Frank and Esther Schalke sparked valuable discussions on breeding, training and operational use of service dogs.
For us, Ennepetal 2.0 was a great success – and it means a lot to see the significance of this event recognized in such a respected professional magazine.
#k9andsports #ennepetal2.0 #WorkingTogether #police ... Mehr sehenWeniger sehen
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Es war eine tolle Veranstaltung. Danke 🙏
🇩🇪K9andSports: Für die Zukunft des Gebrauchshundesports.
Menschen aus Hundesport, Diensthundewesen, Ausbildung und Wissenschaft bringen Ideen zusammen und setzen sie um – durch Fortbildungen, Zusammenarbeit mit Behörden und Politik, wissenschaftlichen Austausch und neue Wege im Training.
Ein wichtiger Teil davon ist unsere Jugendförderung:
Unsere Botschafter organisieren gemeinsam mit Ausbildern und Vereinen kostenfreie Seminarplätze für junge Hundeführer, unsere Youngstars.
Bei diesem Seminar wurden 10 Plätze für Youngstars vergeben.
Vielen Dank an SV OG Flensburg, die das möglich gemacht haben.
Und das ist erst der Anfang:
✨ Ein neues Konzept zur Jugend- und Nachwuchsförderung wird in Kürze vorgestellt.
Diese jungen Teilnehmer zeigen, warum sich dieses Engagement lohnt.
1️⃣ Henry Rau (17)
Warum ist es wichtig, dass Jugendliche solche Seminare besuchen können?
“Ich finde die Jugendförderung extrem wichtig, damit junge Leute beim Hundesport bleiben und gleich moderne Ausbildungsmethoden lernen, anstatt sich allein durchzukämpfen.”
2️⃣ Katharina Wurst (19)
Was nimmst du aus diesem Seminar für die Zukunft mit?
„Ich habe gelernt wie Connie und Peter Scherk ihre Hunde ausbilden. Selber für mich habe ich mitgenommen, dass man dem Hund alles ankündigen kann, was als Nächstes kommt, sei es nur mit einer Kopfbewegung. Außerdem könnte ich mir eine andere Art der Ausbildung beim Fußlaufen anschauen.“
3️⃣ Theo Jung (15)
Was ist dein Ziel im Hundesport?
„Mein Ziel ist es, Karlo, der jetzt 8 Monate alt ist, bis zur IGP3 auszubilden. Er ist mein erster, eigener Hund. Zudem möchte ich mich auch als Nachwuchshelfer weiter fortbilden.“
4️⃣ Julian Rohde (17)
Was hat dir am meisten Spaß gemacht?
„Mir persönlich hat alles am meisten Spaß gemacht, da alle sehr nett waren und man mit allen gut sprechen konnte und auch über alle Sachen. Gerade auch das man neue Kontakte knüpfen konnte.“
#jugendförderung #k9andsports #youngstars #newgeneratıion #igp ... Mehr sehenWeniger sehen
4 KommentareKommentiere auf Facebook
Unsere Kids sollten uns alle antreiben unsere Vereine auf zukunftsfähige Beine zu stellen!
💪🏾💪🏾💪🏾🥳
🇩🇪
🐕🦺🚔 Mehr als nur ein Job – eine Berufung.
Bei der Polizei gibt es unzählige spannende Einsatzfelder: von Social Media und moderner Technik über Ermittlungsarbeit, Cybercrime, Verkehrseinheiten und Spezialeinheiten bis hin zu einer ganz besonderen Aufgabe – der Arbeit mit Diensthunden.
Für alle, die Hunde lieben und echtes Teamwork schätzen, kann der Weg zum Hundeführer eine außergewöhnliche berufliche Perspektive sein. Gemeinsam mit deinem Hund wirst du Teil eines starken Teams, übernimmst Verantwortung und leistest einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes.
Vielleicht ist genau das dein Weg.
Informiere dich – und entdecke, was möglich ist.
Danke für dieses beeindruckende Video. 🙌
🇺🇸
🐕🦺🚔 More than a job – a mission.
The police offer a wide range of career paths: from social media and advanced technology to investigations, cybercrime units, traffic divisions and special task forces.
And there is another extraordinary field for those who truly love working with dogs: becoming a professional K9 handler.
Together with your dog, you become part of a highly trained team, taking responsibility and contributing directly to the safety of your country. Trust, partnership and purpose – all in one role.
Maybe this could be your path.
Find out more and discover what’s possible.
Thank you for this great video. 👏 ... Mehr sehenWeniger sehen
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Meiner auch
Ja das war immer mein Traum Beruf gewesen und heute noch
🇺🇸
When Belgian Shepherds do what they were truly bred for.
At the IHT-2 (International Herding Trial Class 2) of the FMBB World Championship, Belgian Shepherds demonstrate their natural talent: instinct, precision, control and a remarkable partnership with their handler.
Reading the flock, guiding the sheep calmly and responding to the smallest cues – this is where the breed’s original purpose becomes visible.
Watching these dogs work is something truly special: focused, intelligent and completely in sync with their handler.
Congratulations to Sven Schneider – outstanding performance.
Great work, you two!
🇩🇪
Wenn Belgische Schäferhunde das tun, wofür sie ursprünglich gezüchtet wurden.
Beim IHT-2 (International Herding Trial Klasse 2) der FMBB World Championship zeigen Belgische Schäferhunde ihre beeindruckenden natürlichen Fähigkeiten: Instinkt, Präzision, Kontrolle und perfekte Zusammenarbeit mit ihrem Hundeführer.
Der Hund liest die Herde, bewegt sie ruhig und kontrolliert und reagiert auf feinste Signale. Genau hier zeigt sich die ursprüngliche Bestimmung dieser außergewöhnlichen Rasse – intelligente, selbstständige Arbeit im perfekten Team mit dem Menschen.
Besonders faszinierend ist es, diese Hunde in ihrer ursprünglichen Aufgabe zu sehen: konzentriert, fokussiert und voller Arbeitsfreude.
Herzlichen Glückwunsch an Sven Schneider – großartige Leistung!
Mega Arbeit, ihr beiden! ... Mehr sehenWeniger sehen
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🇺🇸When it comes to the working dog, people usually talk about what he can be used for.
Much less often about how he lives.
Work happens at times.
Life happens every day.
Of course there are dogs that combine high performance capability and stable everyday suitability. Exactly these dogs show what is possible.
But there are also developments that need to be viewed critically.
In some performance-oriented breeding programs, the motto seems to be: more drive, more intensity, more reaction is automatically better.
What sometimes gets neglected is the other side of the same coin:
capacity for regulation.
A working dog must not only be able to ramp up.
He must just as reliably be able to ramp down.
He must be able to wait, to endure, to differentiate.
Not only within a pattern, but outside of it.
Not every dog from performance-oriented breeding will become a sport or service dog.
And not every one of these dogs is automatically suited for every everyday living environment.
This creates a reality that people are reluctant to talk about:
Dogs with a lot of potential and intensity – but without a suitable framework.
If intensity is bred for without simultaneously considering appropriate keeping conditions, a gap arises between potential and reality.
It becomes visible not only on the training field – but also in everyday life:
overload, conflict, change of owner.
This is not a blanket accusation.
Nor a call for “less performance.”
It is the question of balance.
A dog that knows only full throttle is not a high-performance dog.
He is a one-sidedly selected dog.
A working dog is not bred only for minutes on the field.
He is bred for years in life.
If everyday life makes up the largest part of that life, self-regulation should carry the same weight in breeding as willingness to perform.
Is the most stable dog really being selected – or the most spectacular one?
How do you see it?
What experiences have you had so far? ... Mehr sehenWeniger sehen
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🇩🇪Beim Thema Gebrauchshund wird meist darüber gesprochen, wofür er eingesetzt werden kann. Viel seltener darüber, wie er lebt. Gearbeitet wird zeitweise. Gelebt wird jeden Tag. Natürlich gibt es Hunde, die hohe Leistungsfähigkeit und stabile Alltagstauglichkeit vereinen. Genau diese Hunde zeigen, was möglich ist. Aber es gibt auch Entwicklungen, die man kritisch betrachten muss. In manchen leistungsorientierten Zuchten scheint das Motto zu gelten: mehr Trieb, mehr Intensität, mehr Reaktion ist automatisch besser. Was dabei manchmal zu kurz kommt, ist die andere Seite derselben Medaille: Regulationsfähigkeit. Ein Gebrauchshund muss nicht nur hochfahren können. Er muss ebenso zuverlässig herunterfahren können. Er muss warten können, aushalten können, differenzieren können. Nicht nur im Schema, sondern außerhalb davon. Nicht jeder Hund aus leistungsorientierter Zucht wird Sport- oder Diensthund. Und nicht jeder dieser Hunde ist automatisch für jedes alltägliche Lebensumfeld geeignet. So entsteht eine Realität, über die ungern gesprochen wird: Hunde mit viel Anlage und Intensität – aber ohne passenden Rahmen. Wird Intensität vermehrt, ohne passende Haltung mitzudenken, entsteht eine Lücke zwischen Potenzial und Realität. Sichtbar wird sie nicht nur auf dem Hundeplatz – sondern auch im Alltag: Überforderung, Konflikte, Halterwechsel. Das ist kein pauschaler Vorwurf. Und auch kein Ruf nach „weniger Leistung“. Es ist die Frage nach Balance. Ein Hund, der ausschließlich Vollgas kennt, ist kein leistungsstarker Hund. Er ist ein einseitig selektierter Hund. Ein Gebrauchshund wird nicht nur für Minuten auf dem Platz gezüchtet. Er wird für Jahre im Leben gezüchtet. Wenn Alltag den größten Teil dieses Lebens ausmacht, sollte Selbstregulation denselben Stellenwert in der Zucht haben wie Leistungsbereitschaft. Wird wirklich der stabilste Hund selektiert oder der spektakulärste? Wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht?
Das beschäftigt und jeden Tag. 👏 Wichtig darüber zu reden und daraus zu lernen.
Hauptproblem ist der nicht naturgemäße Umgang , Hundeverständnis fehlt nur, wie Hunde kommunizieren u Leben im Rudel Auch durch körperliche Training u Dressur nur geistig aufgedreht Weil der Mensch süchtig ist auf Erfolg oder Beschäftigung