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Unser Gebrauchshund HEUTE 2026 – Ein Resümee

Ennepetal 2.0 – Ein Meilenstein für K9andSports

Was am 10. Januar in Ennepetal möglich war, war vor allem eines: Teamarbeit. Genau das macht K9andSports aus – Menschen aus unterschiedlichen Bereichen kommen zusammen, tauschen sich aus und arbeiten gemeinsam an der Zukunft des Gebrauchshundewesens. Trotz schwieriger Wetterbedingungen fanden viele den Weg nach Ennepetal oder nahmen online teil. Besonders bemerkenswert war die Vielfalt der Teilnehmenden: Vertreter aus Sport, Zucht, Wissenschaft und Diensthundewesen trafen aufeinander – aus ganz Deutschland, aber auch Belgien, der Schweiz und Österreich.

Zahlreiche Vertreter aus diensthundeführenden Behörden nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen. Auch international war Ennepetal 2.0 stark aufgestellt: Das österreichische Bundesheer war vertreten,  der K9-Verantwortliche der Schweizer Armee war angereist, genau so wie erfahrene Züchter, so z.B. der FMBB-Präsident Johan Weckhuyzen und Knut Fuchs.

Arbeitskreis der diensthundführenden Behörden

Jan Kulig, Vorsitzender des Arbeitskreises der diensthundführenden Behörden erzählte den Teilnehmern: „2023 hat sich K9andSports erstmalig beim Arbeitskreis vorgestellt. Da ich dabei war, kann ich sagen, dass die Anliegen damals schon auf eine sehr positive Resonanz gestoßen sind. Die Beschaffung von Hunden ist in allen Verwaltungen ein zentrales Thema. Zumindest für Hamburg kann ich sagen: seit wir umgestiegen sind auf Welpen und Junghunde, haben Herkunft und Genetik eine immer größere Bedeutung.“

Fachliche Tiefe durch starke Referenten

Dementsprechend gut an kamen die Vorträge der hochkarätigen Referenten:

  • Prof. Dr. Julia Metzger führte ein in die Genetik (und Epigenetik) der modernen Hundezucht und beantwortete im Anschluß ausgiebig Fragen. 
  • Hans Ebbers (PHK a.D.) überprüfte zwei zum Ankauf stehende Hunde in einer nahe gelegenen Trainingshalle und erklärte gemeinsam mit Dr. Esther Schalke, wie er die dienstlichen Bedürfnisse überprüft.
  • Jens Frank, Associate Professor an der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften und Experte des Scandinavian Working Dog Instituts (SDWI) zeigte Anhang von Videos und einem mitgebrachten Hund, wie Spürhunde für taktische Einsätze ausgebildet werden: mit besonderem Fokus auf Lerntheorien und seine klar strukturierten Trainingsmethoden. Ein spannender Einblick in eine wissenschaftlich fundierte Praxis. 

 

Zusammenarbeit als Schlüssel

Besonders deutlich wurde in Ennepetal: Der Wunsch nach Zusammenarbeit ist groß. Viele Gespräche drehten sich um gemeinsame Standards, bessere Vernetzung und langfristige Kooperationen zwischen Sport, Zucht, Wissenschaft und Behörden. Die Veranstaltung hat dafür eine wichtige Grundlage gelegt – und viele neue Türen geöffnet.

Möglich gemacht durch viele helfende Hände

Hinter Ennepetal 2.0 steckt enorme Arbeit – sichtbar und unsichtbar. Planung, Organisation, Technik, Film und Fotografie, Betreuung vor Ort: All das wäre ohne engagierte Menschen im Hintergrund nicht möglich gewesen. Diese Teamleistung ist das Fundament, auf dem solche Veranstaltungen entstehen können.

Auch externe Partner und Unternehmen haben zum Gelingen beigetragen. Umso mehr freut es uns, dass nach der Veranstaltung neue Unterstützungen entstanden sind und weitere Kooperationen folgen werden.

Blick nach vorn

Ennepetal 2.0 war kein Endpunkt, sondern ein weiterer Schritt auf einem langen Weg. Bereits jetzt entstehen neue Formate, neue Kooperationen und neue Plattformen für Austausch. Geplant sind unter anderem:

  • eine ausführliche Video-Zusammenfassung der Veranstaltung
  • weitere Fachbeiträge in anerkannten Medien
  • neue Auftritte bei Fachveranstaltungen und Tagungen

Der Weg hierhin war vieles – nur nicht leicht. Doch Ennepetal 2.0 hat gezeigt: Mit Engagement, Geduld und Teamarbeit lassen sich echte Meilensteine setzen. Und genau daran wird K9andSports weiterarbeiten – gemeinsam mit allen, die diesen Weg mitgehen wollen.

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