Ennepetal 2.0 – A milestone for K9andSports
Was am 10. Januar in Ennepetal möglich war, war vor allem eines: Teamarbeit. Genau das macht K9andSports aus – Menschen aus unterschiedlichen Bereichen kommen zusammen, tauschen sich aus und arbeiten gemeinsam an der Zukunft des Gebrauchshundewesens. Trotz schwieriger Wetterbedingungen fanden viele den Weg nach Ennepetal oder nahmen online teil. Besonders bemerkenswert war die Vielfalt der Teilnehmenden: Vertreter aus Sport, Zucht, Wissenschaft und Diensthundewesen trafen aufeinander – aus ganz Deutschland, aber auch Belgien, der Schweiz und Österreich.
Zahlreiche Vertreter aus diensthundeführenden Behörden nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen. Auch international war Ennepetal 2.0 stark aufgestellt: Das österreichische Bundesheer war vertreten, der K9-Verantwortliche der Schweizer Armee war angereist, genau so wie erfahrene Züchter, so z.B. der FMBB-Präsident Johan Weckhuyzen und Knut Fuchs.
Arbeitskreis der diensthundführenden Behörden
Jan Kulig, Vorsitzender des Arbeitskreises der diensthundführenden Behörden erzählte den Teilnehmern: „2023 hat sich K9andSports erstmalig beim Arbeitskreis vorgestellt. Da ich dabei war, kann ich sagen, dass die Anliegen damals schon auf eine sehr positive Resonanz gestoßen sind. Die Beschaffung von Hunden ist in allen Verwaltungen ein zentrales Thema. Zumindest für Hamburg kann ich sagen: seit wir umgestiegen sind auf Welpen und Junghunde, haben Herkunft und Genetik eine immer größere Bedeutung.“
In-depth expertise through strong speakers
Dementsprechend gut an kamen die Vorträge der hochkarätigen Referenten:
- Prof. Dr. Julia Metzger führte ein in die Genetik (und Epigenetik) der modernen Hundezucht und beantwortete im Anschluß ausgiebig Fragen.
- Hans Ebbers (PHK a.D.) überprüfte zwei zum Ankauf stehende Hunde in einer nahe gelegenen Trainingshalle und erklärte gemeinsam mit Dr. Esther Schalke, wie er die dienstlichen Bedürfnisse überprüft.
- Jens Frank, Associate Professor an der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften und Experte des Scandinavian Working Dog Instituts (SDWI) zeigte Anhang von Videos und einem mitgebrachten Hund, wie Spürhunde für taktische Einsätze ausgebildet werden: mit besonderem Fokus auf Lerntheorien und seine klar strukturierten Trainingsmethoden. Ein spannender Einblick in eine wissenschaftlich fundierte Praxis.
Collaboration is key
The event in Ennepetal made one thing particularly clear: the desire for collaboration is strong. Many discussions revolved around common standards, improved networking, and long-term partnerships between sport, breeding, science, and government agencies. The event laid an important foundation for this – and opened many new doors.
Made possible by many helping hands
Behind Ennepetal 2.0 lies an enormous amount of work – both visible and invisible. Planning, organization, technology, film and photography, on-site support: all of this would not have been possible without dedicated people working behind the scenes. This team effort is the foundation on which such events can be built.
External partners and companies also contributed to the success of the event. We are therefore all the more pleased that new support has emerged since the event and that further collaborations will follow.
Looking ahead
Ennepetal 2.0 was not an end point, but another step on a long journey. New formats, new collaborations, and new platforms for exchange are already emerging. Plans include:
- a detailed video summary of the event
- further specialist articles in recognized media
- new appearances at specialist events and conferences
The journey here has been many things – but not easy. However, Ennepetal 2.0 has shown that with dedication, patience, and teamwork, real milestones can be achieved. And that's exactly what K9andSports will continue to work on – together with everyone who wants to join them on this journey.